10 Impulse für Dein Selbst-Bewusstsein
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10 Impulse für Dein Selbst-Bewusstsein
Wie kannst Du im Alltag selbst-bewusster werden? Vielleicht hast Du Dir das schon ein paar Mal vorgenommen, aber nie so richtig umsetzen können? Oder Du hast noch keine so richtige Vorstellung davon, was Selbst-Bewusstsein eigentlich ist - für Dich? Mit diesem Blogartikel möchte ich Dich dazu ein bisschen inspirieren und habe 10 Impulse für Dich.
Impuls # 1
Selbstbewusstsein ist individuell
Wie definierst Du persönlich eigentlich Selbstbewusstsein? Oder Selbst-Bewusstsein? Hat es etwas mit Achtsamkeit zu tun, mit Aufmerksamkeit für Dich selbst? Ist Selbstbewusstsein in Deinen Augen etwas, was man lernen kann, oder etwas, das einem "gegeben" ist? (Ich persönlich halte es für lernbar!) Woran machst Du Selbstbewusstsein bei anderen fest - im Auftreten, im Reden, in der Empathie oder an etwas anderem?
Selbstbewusstsein ist etwas, das jeder Mensch anders definiert. Was der eine als selbstbewusst empfindet, gehört für den anderen schon in die Kategorie "überheblich". Es ist wichtig, DEINE eigene Art von Selbstbewusstsein zu finden, die zu Dir passt und die für Dich authentisch ist. Das geht sehr gut über Fragen, die Du Dir selbst stellen kannst. Einige davon findest Du hier in diesem Blogbeitrag. Nimm die als Ausgangspunkt, und schreibe einfach einmal Dir Deine Gedanken dazu auf.
Impuls # 2
Kennst Du Deinen Körper?
Als Tänzerin habe ich gelernt, sehr auf meinen Körper zu achten. Ich weiß zum Beispiel genau, wie weit welche Köperteile beweglich sind, ich weiß, dass meine linke Körperseite beweglicher ist, dass dafür aber die rechte Seite stabiler ist. (Deswegen drehe ich beim Tanzen am liebsten nach rechts.) Aber eben auch: Welchen Rhythmus hat Dein Körper? Wie reagiert er auf den dritten Kaffee? Welches Essen bekommt ihm gut, welches nicht?
Impuls # 3
Raus aus dem Vergleich
Leider bietet unsere moderne Welt sehr viele Möglichkeiten, in die Vergleichsfalle zu geraten. Die Arbeitskolleginnen, die Freundinnen beim Ausgehen, die geschönt-bunte SocialMedia-Blase, die Erzählungen, Videos und Podcasts, die Dir zeigen wollen, wie Du noch besser, noch schöner, noch optimierter, noch trendiger werden kannst.
Es fällt wirklich nicht leicht, aus diesem Spiel auszusteigen. Aber: Du bist Du! Und vieles in der bunten Medienwelt da draußen ist nur dafür geschaffen, um Dich zu einem schlechten Gewissen zu verleiten, dass Du nicht alles tust, um Dein bestes Leben zu leben. Und mit schlechtem Gewissen kaufen Menschen eben auch eher die Produkte, die da angeblich Abhilfe schaffen sollen!
Mein Tipp: Beobachte Dich selbst. Wann stellst Du Dich in den Vergleich mit anderen? Was macht Dir ein schlechtes Gefühl, dass Du nicht "genug" wärst? Nimm diese Situationen wahr, damit Du diese Gedanken stoppen kannst.
Impuls # 4
Der richtige Moment ist JETZT!
Kennst Du den Gedanken "Das passt jetzt gerade nicht, ich muss auf einen besseren Moment dafür warten!"? Leider bekommen wir mit der Einstellung oft echt nichts gebacken. Der passendere Moment kommt nämlich nie. Also fange direkt an, zu tun, was Du vorhast - und damit Dir Gutes zu tun. Es schafft nämlich ein ungemein zufriedenes Gefühl, wenn man Dinge erledigt. Das gilt aber nicht nur für Aufgaben und ToDo's, sondern auch für die netten Sachen im Leben: Den Anruf bei der Freundin, die Nachricht an ein Familienmitglied, den Lieblingskaffee oder -tee, die frischen Blümchen auf dem Tisch ...
Was mir mal - gerade bei so Prokrastinationsanfällen - sehr geholfen hat: Der Satz "Es gibt drei Wörter, die helfen, Dinge zu erledigen: Jetzt, Hier und Heute!"
Impuls # 5
Vermeide Klickbait, Sensationsnachrichten und Doomscrolling
Ich verstehe - und es geht mir genauso -, dass es ein schmaler Grat (gerade mit den aktuellen Nachrichten) ist zwischen "informiert sein" und "keine Nachrichten mehr sehen wollen". Aber da gibt es auch diese dunkle Seite der Informationsflut: Schlagzeilen werden so negativ geschrieben, damit sie überhaupt noch Aufmerksamkeit bekommen. Klickbait (DAS darfst Du nicht verpassen! & Co.) wollen Dich nur zur nächsten Werbung weiterleiten und eben genau das: Klickzahlen für den Algorithmus generieren. Und in den Timelines scrollst Du Dich von einer schlechten Nachricht zur nächsten, weil irgendwo muss doch da unten mal was Schönes kommen, oder?
STOP! Lass Du Dich nicht vor diese Karren spannen. Bleib bei Dir. "Die" können das alles gerne in die Öffentlichkeit werfen, Du brauchst darauf nicht zu reagieren. Und glaube mir, die allermeisten Dinge, die da publiziert werden, sind in fünf Minuten eh schon wieder egal. Außerdem wusstest Du bis vor zehn Sekunden auch nicht, dass Du diese Information unbedingt bräuchtest, oder? Entscheide selbst, was Du anguckst und was nicht - lass das nicht andere für Dich entscheiden.
Impuls # 6
Meditation und Bewegung - in Kontakt mit Dir selbst
In der Meditation und mit Bewegung kommen wir in Kontakt mit uns, mit unserem Inneren, mit unserer Seele, mit unseren Gedanken und auch mit unserem "Bauchgefühl". Mit Meditation meine ich aber hier tatsächlich einfach eine kurze Zeitspanne von Ruhe, Sitzen und Atmen. Einfach dasitzen, atmen und in Dich hineinlauschen reicht oft schon. Natürlich geht aber auch eine Meditationseinheit, die Du vielleicht sowieso schon gewohnt bist.
Aber auch die körperliche Bewegung bringt uns mit uns in Kontakt. Das kann ein 30minütiges Workout sein, oder aber ein 30minütiger Spaziergang, bei dem Du Deine Gedanken sortieren kannst. (Das Handy bleibt natürlich in der Tasche!)
Es geht auch hier um die Selbstwahrnehmung: Was fühlst Du gerade? Wie fühlst Du Dich gerade? Welches Thema bewegt Dich (im wahrsten Sinne des Wortes)? Was signalisiert Dir Dein Körper - geht es ihm gut, zeigt er irgendwo Schmerzen?
Impuls # 7
Ruhe und Gelassenheit
Kaum etwas strahlt mehr Selbstbewusstsein aus, als ruhig und gelassen zu bleiben, wenn Dich jemand dazu bringen möchte, Dich aufzuregen. Von Marie von Ebner-Eschenbach stammt der Satz: "Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins." Du musst nicht jede Einladung zum Dich-Aufregen annehmen! Aber auch in unübersichtlichen oder ungeplanten Situationen ruhig zu bleiben, macht sehr viel mit Deinem Selbstbewusstsein. Ruhe kann sich auch in Deiner Art zu sprechen ausdrücken: Je unaufgeregter, sachlicher und ruhiger (manchmal auch leiser) Du sprichst, um so selbstbewusster wirst Du wahrgenommen.
Meine Inspiration für Dich: Nimm Dir doch einmal eine Woche lang Zeit und beobachte Dich in Deinen Alltagssituationen. Wo regst Du Dich unnötig auf? Wem nützt Deine Aufregung jetzt? Sicher nicht Dir selbst. Wo sind Situationen, in denen Deine Sprechweise schneller und lauter wird? Was strahlst Du damit aus und wie fühlst Du Dich in dem Moment?
Impuls # 8
Eigenverantwortung
Es ist schon immer leicht, die Verantwortung für Verhalten, Geschehnisse, "Shit happens" etc. an andere abzugeben. Aber: Die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, befreit Dich aus der Abhängigkeit von anderen. Dort selbst Verantwortung zu zeigen und zu übernehmen, wo das möglich ist (also, was wirklich in Deinem Einflussbereich liegt), das fördert das Selbstbewusstsein. Umgekehrt die Frage: Wie wirken Menschen auf Dich, von denen Du nur hörst, "Böse Welt, böse Menschen, mimimi!" ? Das macht keinen souveränen Eindruck, oder? Ja, es gibt Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Aber viele Alltags-Kleinigkeiten können wir beeinflussen.
Auch hier gilt: Lass nicht zu, dass andere über Dich bestimmen - denn das tust Du, wenn Du ihnen die Verantwortung zuschiebst.
Impuls # 9
Hör auf zu lästern!
Zusammen mit anderen über Außenstehende herzuziehen, ist leider eine sehr weit verbreitete Angewohnheit. Aber: Kaum etwas wirkt weniger selbstbewusst. Der Mechanismus, der dahintersteckt, ist: Andere kleiner zu machen, um sich selbst größer zu fühlen. Nur funktioniert das nicht. Es macht Dich im Gegenteil zu einer Person, mit der man nicht so gerne zusammen ist, Du könntest ja über diese Menschen dann genauso reden wie du mit ihnen über andere lästerst.
Und auch hier möchte ich Dich inspirieren, einmal eine Zeitlang genau hinzuschauen, wo und wie Dir das passiert. Lässt Du Dich von anderen Leuten verleiten, einfach mitzulästern? (So ging es mir früher oft.) Ist es eine Angewohnheit von Dir? Und wie fühlst Du Dich in diesem Moment? Ganz brutal gefragt: Hast Du Dein Leben dadurch besser gemacht - oder das Leben desjenigen, über den Du gerade geredet hast?
(Du merkst vielleicht, das ist ein Punkt, bei dem ich ganz besonders genau hinschaue.)
Impuls # 10
Unsere Haltung bestimmt unser Verhalten!
Diesen Satz hast Du vielleicht von mir schon einmal gehört oder gelesen. Ja, es ist schon so: Unsere Körperhaltung beeinflusst maßgeblich mit, wie wir uns verhalten. Wenn Du gebückt und in Dein Handy schauend durch die Gegend läufst, hast Du eine andere Ausstrahlung und eine andere Wahrnehmung von Dir (nämlich wahrscheinlich gar keine), als wenn Du aufrecht gehst, den Rücken gerade hast und Deine Umgebung wahrnimmst. Mach Dich nicht selbst klein! Mit einer aufgerichteten Körperhaltung signalisierst Du: Ich bin hier, ich bin präsent.
So, das sind meine 10 Impulse für Dich für Dein Selbst-Bewusstsein. Gibt es einen davon, den Du direkt ausprobieren möchtest? Welcher inspiriert Dich am meisten? Lass es mich gerne im Kommentar wissen! :-)
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Herzensgrüße und bleib selbst-bewusst!
Deine Anja
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